Neue musikalische Leitung in Gussenstadt

Die Gussenstadter Blasmusik hat eine neue Dirigentin. Nachdem Holger Vogel das Dirigentenamt niedergelegt hatte, übernahm Bernd Kramer übergangsweise dieses Amt.
Mit Katrin Stampf konnte eine neue, unbefristete musikalische Leitung gefunden werden. Die junge Dirigentin kann eine weiterführende musikalische Ausbildung vorweisen. Nach den D-und C-Lehrgängen hat sie zuletzt die C3-Prüfung für Direktion beim Allgäuer Musikerbund abgelegt. Ihre erste musikalische Leitung hatte sie neun Jahre in Lonsee. Nach einer kurzen Unterbrechung übernahm sie die Musikkapelle Dornstadt, die sie heute noch leitet.

Katrin klein


Katrin Stampf wohnt in Heldenfingen. Dort begann auch ihre musikalische Karriere. Als Klarinettistin war sie in der Vergangenheit mit der vieköpfigen Frauenformation „Klaravier“ unterwegs. Zurzeit ist Katrin neben dem Dirigieren mir der Klarinette in der Kapelle „Die flotten Härzfelder“ aktiv.

Jahresfeier mit Dirgentenstabübergabe

Die aktive Kapelle, unter der Leitung von Bernd Kramer, eröffnete den Abend mit dem schwungvollen Marsch „Salve Imperator“ in der vollbesetzten Festhalle.

Kapelle klein


Nach seiner Begrüßung gab der erste Vorsitzende Stefan Ruoff einen kurzen Überblick über das abgelaufene Vereinsjahr. Höhepunkte waren das hundertjährige Vereinsjubiläum, das Albkonzert, welches in Gussenstadt stattfand, und die Suche nach einem zukünftigen Dirigenten.

Die Jugendleiterin Daniela Jäger führte durch das Programm und kündigte das Stück „Der Kurier des Zaren“ an. Mit den Titeln „Pasadena“ und „Kings of Swing“ beendete die aktive Kapelle den ersten Teil des Abends.

Danach war die Bühne frei für die Jugendkapelle unter der Leitung von Daniela Jäger. Die Jugendlichen präsentierten den speziell für Jugendkapellen arrangierten Marsch „Transformers“ und „Highlights from The Jungle Book“- eine musikalische Reise durch den Film „Das Dschungelbuch“. Mit dem Musikstück „Perfect“ beendeten die Jungmusiker ihren Auftritt. Für ihre Leistungen ernteten sie wieder einmal viel Beifall, so dass eine Zugabe fällig war.

Nach einer kurzen Pause traten die Theaterspieler des Vereins, unter der Regie von Ramona Kramer, mit dem schwäbischen Lustspiel „Freitag der 13.“ auf die Bühne. Die Schauspieler verstanden es abermals die Lachmuskeln der Zuhörer zu strapazieren, so dass sie auch während der Aufführung immer wieder Beifall erhielten.

Nach dem Theater begann die Gussenstadter Blasmusik den zweiten Teil des Abends mit dem flotten und klangvollen „Andulka Marsch“. Den Text zum Walzer „Ich tanz so gern mit dir“ wurde vom Gesangsduo Katharina Strehle und Lars Bischof gesungen.

Bernd Ges klein


Die Ehrungen übernahm der Kreisverbandsvorsitzende Herr Böhm. Dabei wurde den Musikern Willi Vogel und Rudolf Ruoff für ihre 60 jährige aktive Tätigkeit besondere Ehre zu teil. Die beiden waren nicht nur Musiker, sondern übernahmen während ihrer aktiven Zeit auch unterschiedliche Ämter.

Nach den Ehrungen ließen die Gussenstadter Musiker/innen noch die „Amsel-Polka“ und die Gesangspolka „Ein Strauß Melodien“, gesungen vom Gesangsduo Katharina Strehle und Silke Vogel, erklingen.

Vor dem Ende des Abends bedankte sich der 1. Vorsitzende bei Bernd Kramer, der sich im vergangenen Sommer bereit erklärt hatte, die Gussenstadter Blasmusik vorübergehend zu leiten. So waren das Albkonzert und die Jahresfeier gesichert.

Seit 2018 war der Verein auf der Suche nach einem Dirigenten. Dabei gingen drei Bewerbungen ein. Zwei Bewerber wurden zu einem Probedirigat eingeladen. Am Ende entschieden sich die Musiker für Katrin Stampf. Die junge Dirigentin, die bereits viele Jahre Erfahrung gesammelt hat, wurde nach der Verabschiedung von Bernd Kramer als neue musikalische Leiterin vorgestellt.

„Domi Adventus“ war das Schlussstück des Abends. Während des Stücks führte der scheidende Dirigent Katrin Stampf auf die Bühne. Dabei übergab er den Dirigentenstab offiziell an sie. Dann leitete die künftige Dirigentin den letzten Teil des Konzertmarsches.

Stabübergabe klein


Ehrungen

Auch dieses Jahr durfte der Verein wieder zahlreiche Mitglieder für ihre Treue ehren. Für 60 Jahre aktive Tätigkeit wurden Willi Vogel und Rudolf Ruoff mit der Ehrennadel in Gold mit Diamant und Ehrenbrief ausgezeichnet.

Willi+Rudolf klein


Auf 40 Jahre aktive Tätigkeit können Uwe Fink, Harald Ruoff und Holger Vogel zurückblicken und bekamen die Ehrennadel in Gold mit Diamant und einen Ehrenbrief.
Thomas Vogel ist seit 30 Jahren aktiv und wurde mit der Ehrennadel in Gold mit Urkunde ausgezeichnet.

40 60Jähr klein


20 Jahre aktiv sind Ute Gross, Matthias Häcker, Ramona Kramer, Sylvie Reusch, Anja Ruoff, Tanja Strobl, Markus Ruoff und Anja Steiner. Sie wurden mit der silbernen Ehrennadel bedacht.

Die Ehrung für 20-jährige fördernde Mitgliedschaft konnten Simone Auer, Frank Gunsilius, Katja Hönig, Birgit Jäger, Tim Jäger, Christina Kaiser, Hansjörg Köpf, Werner Niederberger, Claudia Prinzing, Andreas Puchta, Klaus Schellenberger und Stephan Selle in Empfang nehmen.

Die Fördermedaille in Bronze bekamen Alexandra Clement und Anja Ruoff für ihre 10-jährige Tätigkeit als Schriftführerinnen.

Förderung durch die LEADER - Aktionsgruppe

Neues Bariton für den Musikverein Gussenstadt zur Förderung der örtlichen Kultur

gefördert durch die Bundesrepublik Deutschland
und das Land Baden-Württemberg

im Rahmen der

Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der
Agrarstruktur und des Küstenschutzes


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Der Bund, das Land Baden-Württemberg und die Brenzregion hatten Fördermittel für Kleinprojekte angeboten. Das Projekt unterstützt die Beschaffung von Musikinstrumenten für Vereine oder den kommunalen Musikschulen. Der Musikverein Gussenstadt bekam, nach seiner Bewerbung, die Zuteilung zur Förderung für ein Bariton. Durch die Förderung wird die Arbeit und das Engagement des Vereins wertgeschätzt. So kann der Verein sein Orchester erweitern, um auch in Zukunft seinen Aufgaben nachzukommen, unter anderem die örtliche Kultur durch Veranstaltungen und musikalische Auftritte zu pflegen. Darüberhinaus kann durch das Projekt die Jugendarbeit weiter vorangebracht werden und so der örtlichen Jugend auch zukünftig ein attraktives Freizeitangebot geboten werden.

 

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